Motorarbeiten; Porsche 550
Spyder Replica
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Aufgabenstellung - Motorausbau bei einer 550er Replica nicht das der Wagen nicht seine 120 Pferde schon bei 5600 U/Min auf dem Prüfstand bewiesen hätte, nein..nein...
eine Nocke auf der Nockenwelle (330 Grad) hatte geringfügigen Zahn- schwund - damit werden natürlich zwei Zylinder nicht ausreichend "beatmet" evtl. schlafende Pferde könnten ja noch geweckt werden ;-)
Ausserdem hat Oldtimer-Freund Ecki ja noch eine Oettinger Kurbelwelle rumfliegen, wo passen diese zusätzlichen 200ccm besser rein als in diesen Renner ?
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Herrlich wie bei einem Jaguar E-Type vorne, kann man die Motorhaube beim 550er hinten einfach abnehmen und damit wird das Schrauben fast zum Vergnügen...draussen regnet es und
es ist Sonntag nachmittag... |
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Zweimal Porschekalender und einmal Heckteil
550. |
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Dellorto Doppelvergaser - 44mm pro Kanal ;-)
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Gebläsegedöhns und Vergaser demontiert, den Anlasser haben wir später auch noch abgeschraubt..das Fahrwerk hinten wurde bereits überarbeitet,
weichere Dämpfer und Achsgeometrie mal
grundeingestellt. |
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Hier haben wir noch gerätselt ob der Platz ausreichen würde um den Motor rauszuheben ohne das Getriebe zu lösen, da gibt es ja einen Dorn der von der Kurbelwelle ins Getriebe ragt und vorne steht die Riemenscheibe fast am Gitterrohrrahmen an.
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Und falls jemand wissen will wie sich sowas 30cm vom Po entfernt anfühlt bei 5000 rpm - hier ist ein MPG mit 5,5MB zum Download. Lautsprecher on. Rock on !
1971 Porsche 550 Spyder Replica "Riding a bullet at 5000 rpm" - 5,5 MB MPG
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Kontroverse Diskussionen ob wir den Motor zu zweit einfach mit den Händen rausheben könnten oder doch lieber den Hermann zu Hilfe holen...beim ersten Mal ist man
immer etwas vorsichtig ;-) |
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Der Freudenspender erwies sich als leichter als vermutet - die Schwungscheibe auf der anderen Seite lösten wir übrigens mit dem dahinter liegenden Instrument - 36er Nuss und 1 Zoll Knebel plus zusätzlicher 1.5m Verlängerung, anders keine Chance - wie gut das wir das notwendige Werkzeug hatten.
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Vor dem zerlegen des Motors empfiehlt es sich das Motoröl abzulassen
besser ist das...vermindert die Sauerei. |
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Lösen der Zylinderkopfschrauben - gar keine verstärkten Ventilfedern -
Till war irgendwie entäuscht... |
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Sorgfältiges Studium des Brennraums und Überprüfung der Ein-Auslass verbindung auf feine Risse...ein typischer Schaden bei frisierten
Käfermotoren. |
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Seitenansicht des Motorgehäuses mit bereits abgezogenen Zylindern...diese sind nach lösen der Kopfschrauben lediglich noch mit Dichtmasse "befestigt"
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Hier waren die Spezialisten vor 20 Jahren am Werk - da wollte kein Schlumpf gewaltsam aus dem Ölsumpf entfliehen, sondern mit der Bohrmaschine wurde gefühlvoll Material abgetragen um alle Kolben nach dem Gewicht des
leichtesten Kolben anzupassen. Feingewuchtet,
quasi. |
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Offensichtlicher Unterschied zur Käfer Kurbelwelle mit den zusätzlich aufgeschweissten Ausgleichsgewichten, da war ich dann schon beeindruckt...
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Axialspiel der Kurbelwelle kontrollieren und die Laufflächen der Lagerbuchsen auf Riefen oder sonstigen Verschleiß prüfen...
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Hier konnte Till befriedigt die fehlende Nockenhöhe beweisen - mit dem Finger war es spürbar und auch das Metermass zeigte zwei fehlende Millimeter auf der Nocke..
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Werkstatt wieder aufgeräumt und die Teile wandern jetzt erst mal in eine Waschmaschine damit Ecki dann die edlen Oettinger Teile in den ehemaligen Käfermotor versenken kann - 160 PS aus 2.3 Litern Hubraum ist der aktuelle Plan und damit;
160PS/620KG
PS/Kilogramm = 3,8
Wir haben schon mal ein Spendenkonto für einen Überrollbügel und H-Gurte eröffnet, davon will Till natürlich nix wissen.
....Go baby go !....
to be continued
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FORTSETZUNG 19. DEZEMBER 2004
Nicht genug das der Motor zerlegt und neu aufgebaut wird Auch die Seilzüge für Gas und Kupplung wurden überarbeitet genauso wie der Hauptbremszylinder erneuert. Replika hin oder her, der HBZ hat 20 Jahre auf dem Buckel und mit den Bremsen sollte man bei diesem Spielzeugrenner keine Kompromisse machen. Der HBZ sitzt hinter der Vorderachse und natürlich hat das Austauschteil doch nicht die gleichen Anschlüsse für die Bremsleitungen ;-(
Also Leitungsverlauf neu planen und vorsichtig in andere Rundungen verlegen bis es hinhaut. Eigentlich wollte Till ja alleine schrauben, aber ohne dritte und manchmal 4te Hand eigentlich unmöglich, jedenfalls bei diesen Arbeiten.
Die neue Kurbelwelle wird diese Woche mit Schwungscheibe feingewuchtet incl. Kupplung wenn möglich.
Der Motor (2,1 Liter) mit neuen Pleul, gestern handgefrästen und damit brennraumoptimierten Zylinderköpfen dann wieder eingebaut.
"Das muss fliessen...!" meint Till.
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Da die Schreibtisch-Bauchmuskeln eines Personalberaters nach einiger Zeit schlapp gemacht haben - bekam er zwei Kopfkissen aus den Sitzschalen - Oldtimer-Friends ;-) halt.
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Pedalerie vom Käfer war teilweise unpräzise und auch der Gaszug war bei 210 KM/h auf der Autobahn irgendwo am Motor festgebacken - teilweise haben wir die Züge selbst angefertigt und mit Teilen aus dem Fahrradzubehör ergänzt. Um bei zwei Delorto Doppelvergaser die Drosselklappen zu öffnen, braucht es nicht mehr als ein Fahradbremsseil.
Einfach aufgebaut, im Detail etwas schlampig wir wollen mal nicht maulen, aber wenn der eigene Hals dranhängt, dann will man präzise Reaktionen von der Technik, deswegen wurde die Überarbeitung des Motors auf den "Rest" ausgedehnt. Fahrwerk wurde bereits vor 6 Monaten überarbeitet, die Grundeinstellungen waren furchteregend daneben. Zum Spazierenfahren kein Problem, aber gerade bei einem solchen Wagen sind die Spitzkehren im Gebirge das Salz in der Suppe.
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Blick vom Radhaus auf die Finger des
Schraubers,
im Griff den neuen Hauptbremszylinder
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Bild aus den Tagen als der Spyder noch gefahren wurde, Häbbät sollte vor zwei Monaten mal damit fahren - war aber dann doch "life" mit dem Beifahrersitz zufrieden.
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Wer der Meinung ist ein Jaguar E-Type ist ein kleiner Wagen,
dagegen ein 550er fast zierlich. |
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Bild |